Tja, nun wird es wohl mal Zeit, dass ich etwas zu meiner Wenigkeit schreibe.
Ich heiße Patricia Stark und bin 1987 geboren. Meine große Liebe ist die Rasse Hovawart und meine Hunde Ilka, Ares, Grisu und Shadee.
Ilka war mein erster Hovawart. Sie zog im Februar 2000 bei uns ein. Die ersten 1,5 Jahre standen wir beide doch etwas auf Kriegsfuss. Ich hatte keine Lust was mit ihr zu machen und Ilka hatte keine Lust auf mich zu hören. Naja, dann kam irgendwie ein Wendepunkt in unserem gemeinsamen Leben und ich ging mit ihr im Mai 2002 zum Hundeplatz nach Wittenberge. Dort wurde ich freundlich aufgenommen und trainiert, so dass unsere "Sportkarriere" beginnen konnte. :) Innerhalb von zwei Monaten waren Ilka und ich fertig für die Begleithundeprüfung, die wir auch mit Bravour bestanden haben. Ich war so stolz auf Ilka und auf mich. Und dann ging es weiter, unser damaliger Ausbildungswart nahm mich an seine Seite und lehrte mich sehr viel über Wölfe und Hunde und wie man sie auf vernünftige Art ausbilden kann. In dieser Zeit wuchs mein Interesse sehr stark und ich besorget mir Bücher um mich weiter zu bilden. Im Mai 2003 besuchte ich dann mit Ilka die erste Ausstellung und wir erhielten gleich ein V1. Ich wusste zu der zeit noch nicht viel über die Hovawartzucht und das Schauwesen aber nach Gesprächen mit Ilka's Züchterin wuchs in mir der Gedanke mit Ilka einen Wurf groß zu ziehen. Damals war ich fünfzehn und begann mich intensive mit der Hovawartzucht und der Entstehung und allem was dazu gehört zu beschäftigen und nachdem Ilka dann im Sommer 2003, nach erfolgreichem HD-Röntgen, zuchttauglich geschrieben wurde begann die suche nach einem passenden Rüden. Der Zwingerschutz war bereits durch den Verein erfolgt (damals waren wir im DRC Soltau e.V.), unsere Welpen sollten den Namen "vom Stepenitztal" tragen. Naja, wir hatten einen Rüden gefunden und Ilka war heiß, wir ließen alle Zuchthygienischen Untersuchungen und auch die Deckzeitbestimmung machen und nachdem der Tierarzt grünes Licht gab ging es auf zum Rüden. Nach dem wir drei Tage hintereinander erfolglos bei dem Rüden waren, gaben wir es für diese Hitze auf und wollten es im Frühjahr mit einem erfahreneren Rüden noch einmal Probieren. Wir haben Ilka versucht mehrfach decken zu lassen doch leider hat es nie geklappt. Wir wissen nicht voran es gelegen hat aber wir sind der Meinung, dass Mutter Natur sich schon was dabei gedacht hat. So legten wir unsere Zucht mit Ilka auf Eis, schließlich haben wir sie ja auch nie für die Zucht gekauft sondern als Familienhund. Zur Zeit ist Ilka fast 10 Jahre alt und noch fit wie ein Turnschuh und so lange unsere Ilkamaus noch bei uns ist, wird es wohl keine neue Hündin geben. Wir wollen ihr den Trubel eines Welpen ersparen und sie soll in ruhe alt werden und einen schönen Lebensabend mit uns verbringen.
Ich versuchte schon seit geraumer Zeit Mama dazu zu überreden, das ich einen Rüden haben wollte. Mit Ilka lief es auf dem Hundeplatz und auch sonst sehr gut und ich wollte mich einer neuen Herausforderung stellen. Ich habe auf dem Platz zwischenzeitlich mit dem DSH Wolf, er gehörte einer sehr guten Freundin, im Schutzhundebereich gearbeitet und erfolgreich die SchH 3 abgelegt. Außerdem sollte Ilka nicht immer so alleine sein, wenn wir in der Schule und Mama und Papa auf Arbeit sind. Im März 2005 gelang es uns endlich Mama zu überreden. Nach langer und genauer Suche, fanden wir Frau Strauß mit dem Zwinger "vom Hohefeld" in Magdeburg und ihre Zuchtziele und ihre Hündin gefielen uns sehr gut, so dass wir von ihr einen schwarzmarkenen Rüden haben wollten. Ende Mai wurde mein kleiner "Tysson" dann geboren und zog ende Juli bei uns ein. Leider musste ich ihn nach einem Tragischen Unglück ende August schon über die Reckenbogenbrücke gehen lassen. Für mich brach eine Welt zusammen doch gemeinsam mit meiner Familie und Ilka überwand ich meinen Schmerz und so zog dann im September Tysson's Neffe Ares "vom Tannenwieck" bei uns ein. Ares hatte viel Ähnlichkeit mit seinem Onkel und doch waren sie völlig verschieden. Mit Ares begann dann ein neues Kapitel in meinem leben. Er machte mir zum Anfang das Leben, auf seine Art und weise, manchmal ganz schön schwer, doch wir rauften uns zusammen und sind seitdem unzertrennlich. Auch mit Ilka verstand er sich sofort und sie wurden zu einem eingespielten Team. Auf dem Hundeplatz machte sich Ares auch sehr gut, zumindest für einen sturren Hovijungrüden. Wir gingen zu den ersten Ausstellungen, auf denen Ares auch mit Erfolg abschnitt und so stand schnell fest, dass wenn alles stimmt, er Deckrüde werden sollte. Im Januar 2007 stand dann das HD- Röntgen an und nach der Auswertung von Prof. Dr. Saar war nur noch die ZTP zu erledigen, die er natürlich mit bravour bestand. Seit 20.05.2007 ist Ares nun Deckrüde und inzwischen schon 19-facher Hovipapa. :)
Im Sport kam dann leider das Problem, das ich seit 01.08.2007 in Bordenau (bei Hannover) meine Ausbildung zur TFA mache und meine Hunde leider nicht mitnehmen konnte. Von daher fehlt mir leider die Zeit regelmäßig mit Ares zu trainieren aber im April 2008 konnten wir dann endlich die Begleithundeprüfung absolvieren. Nun arbeite ich mit Ares, soweit es möglich ist, weiter im VPG bereich und mal sehen was als nächstes kommt. Es wird bestimmt noch spannend werden.
Seit 11.06.2009 bin ich von der Tierärztekammer Niedersachsen geprüfte Tiermedizinische Fachangestellte. So wie es aussieht hab ich jetzt wieder etwas mehr Zeit für meine Hunde und vor allem für Ares. Ich werd nun wieder mehr mit ihm trainieren könne, hoffe ich, damit wir die nächste Prüfung ansteuern können.
Mit dieser Seite möchte ich mich auch noch einmal ganz besonders bei meinen Eltern bedanken, die mich immer bei meinen Vorhaben, soweit es möglich war, unterstützt haben. Sie waren immer für mich da und haben meine Macken immer ertragen und mich irgendwo hin gefahren wenn ein Turnier oder eine Ausstellung anstanden.
Vielen Dank Mama und Papa, ohne euch wäre ich nicht so weit gekommen.
Bedanken möchte ich mich aber auch bei allen anderen, die mich auf meinem Weg begleitet haben und mich zu dem gemacht haben was ich heute bin und von dessen Wissen ich so viel profitieren konnte und gelernt habe.
Ich bin gespannt wie es weitergeht, es sei nur so viel gesagt, ich habe noch einiges vor. :)
Patricia
04.06.2010 So ich fahre ab Montag für 10 Wochen zur Intensivschulung für Hundetrainer und Hundeverhaltenstherapeuten. Ich werde dann wenn alles klappt Mitte August meinen Trainerschein für das Arbeits- und Gebrauchshundewesen und für die Verhaltentherapie haben. Danach bin ich vielseitig einsetzbar unter anderem auch für Behindertenbegleithunde, Schwerpunkt für mich ist aber die Familiehundeausbildung.
Also ich werde Berichten.